Agrarpolitik

Die Produktion und Verarbeitung von Milch und Milchprodukten unterliegt den  Rahmenbedingungen agrarpolitischer Entscheidungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Der Milchindustrie-Verband beobachtet und analysiert die aktuellen Entwicklungen und informiert seine Mitlgieder.

Als Schulmilch bezeichnet man Milch und bestimmte Milcherzeugnisse, die in Schulen verkauft oder abgegeben werden. Die Europäische Union gewährt Beihilfen, damit Kinder und Schüler günstiger Milch und Milchprodukte erwerben können.
Nach langen Verhandlungen hatten sich Ministerrat und Parlament auf eine Reform der Marktordnung bis 2020 geeinigt.
Am 20.11.2008 wurden in Brüssel weitere Maßnahmen zur Liberalisierung des Milchmarktes beschlossen.
Die Milchquote begrenzte die Menge der insgesamt in der Europäischen Gemeinschaft (EG), später der Europäischen Union (EU), produzierten Milch.
Das Preissystem des Weltmarktes basiert weitgehend auf dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage an den Rohstoffbörsen und kann deshalb stärkeren Schwankungen unterliegen.
Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) ist der Fonds, aus dem die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) finanziert wird.
Die Welthandelsorganisation (WTO – World Trade Organization) hat 1994 das Welthandelsabkommen WTO I beschlossen. Es trat am 01.06.1995 in Kraft. Neben den Vereinbarungen zum Warenhandel wurden auch der Handel mit Dienstleistungen sowie das Übereinkommen zum Schutz geistiger Eigentumsrechte in einer Organisation erfasst.
Auf Bali konnte nach jahrelangen Verhandlungen die WTO-II-Runde abgeschlossen werden. Die ambitionierten Ziele aus dem Beginn der Verhandlungen wurden in keinster Weise erreicht.
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

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