EU-Agrarreform ab 2020

Ab dem Frühjahr 2018 starten die Beratungen zur Reform 2020 folgende. Die Kommission muss hierzu noch Vorschläge präsentieren.

Zwischenzeitlich waren als „Notmaßnahmen“ zeitlich begrenzte Mengenbegrenzungsprogramme eingeführt worden. Beobachter rechnen mit der Übernahme des Schemas in die neue Marktordnung, nachdem die deutsche Bundesregierung ihre strikte Ablehnung aufgegeben hatte.

Des Weiteren wird damit gerechnet, dass die Direktzahlungen an Landwirte eingeschränkt und umgeschichtet werden. Insbesondere die neuen Mitgliedsstaaten aus Osteuropa verlangen eine Angleichung der Beträge eu-weit. Dies führt zu einer relativen Senkung der ha-Beträge in den alten Mitgliedsstaaten.

Unklar ist auch die Wirkung des Brexit. Der Ausstieg der Briten aus der EU wird den finanziellen Spielraum bei den Beratungen deutlich einschränken.

Weiterhin wird überlegt, den Ankauf von Magermilchpulver und Butter abzuschaffen. Nur noch die EU wendet solche Systeme an.

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