Herstellung ausgewählter Milchprodukte 2020-2025
Die deutschen Molkereien hatten 2025 mehr Rohstoff zur Verarbeitung zur Verfügung als im Vorjahr. Neben dem Anstieg der Milchanlieferung um kalenderbereinigt 1,2 % auf 32,49 Mio. t waren auch die Gehalte an Inhaltsstoffen höher. So war der Fettanfall kalenderbereinigt um 1,9 % und der Eiweißanfall um 2,1 % umfangreicher als 2024. Die Herstellung von Käse, die etwa die Hälfte des Rohstoffs bindet, folgte ihrem steigenden Trend. Sie stieg um 0,8 % auf 2,55 Mio. t und erreichte ein neues Allzeithoch. Im weißen Sortiment entwickelten sich die Teilsegmente uneinheitlich. Bei Konsummilch hielt der Rückgang, der 2021 eingesetzt hat, mit einem Minus von 2,6 % an. Der Anteil von Bio-Trinkmilch ist bei einer Ausweitung der Produktion um 23,1 % auf 13,2 % gestiegen. Buttermilcherzeugnisse schrumpften um 6,1 %. Die Produktion von Frischprodukten wuchs im Schnitt um 1,2 %. Bei Erzeugnissen mit Zusätzen, auf die 71,8 % der Menge entfielen, war ein moderates Wachstum von 0,4 % zu verzeichnen. Sauermilch- und Kefirerzeugnisse (+5,7 %) und Joghurt ohne Zusätze (+2,7 %) legten deutlicher zu. An Sahneerzeugnissen wurden dagegen 2,9 % weniger hergestellt. (ZMB)




