Die Milch im Überblick 2020/2021

Die wichtigsten Daten und Fakten

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Zahl der Milchkühe und Milchkuhhaltungen 2021

Aus der jährlich im Mai und November durchgeführten Viehzählung des Statistischen Bundesamtes ergeben sich die Milchkuhbestände und Milchkuhhaltungen in den einzelnen Bundesländern und für das gesamte Bundesgebiet. Laut den neuen Viehzählungsergebnissen (Mai 2021) ist die Zahl der milchviehhaltenden Betriebe erneut gesunken und erreicht 55.829. Das sind 4,3 % weniger als das Ergebnis vom November 2020. Die Anzahl der Milchkühe ging um 2,0 % zurück auf 3,892 Mio. Stück.

Struktur Molkerei- und Erzeugerbereich im Überblick 2010-2020

Anzahl der Molkereien und Umsatz der Milchindustrie sowie Anzahl der Milchkühe und Milchkuhhaltungen, Milchanlieferung, Fettgehalt der Milch und Milchpreis im Überblick

Erzeugung

Milchpreise in Deutschland 2012-2020

Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lag der Milchauszahlungspreis in Deutschland 2020 für konventionelle Kuhmilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß ab Hof ohne Mehrwertsteuer bei 32,84 Cent/kg.

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Milchanlieferung Biomilch 2020

In Deutschland legte die Anlieferung von Bio-Kuhmilch 2020 um 4 % auf 1.234,2 t zu und erreichte damit ihren bisherigen Höchstwert. Der Anteil von Biomilch an der Kuhmilchanlieferung liegt bei 3,9 %.

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Deutschland: Milchanlieferung 2020 regional unterschiedlich

Die Milchanlieferungen der deutschen Milcherzeuger an deutsche Molkereien waren 2020 im Tagesdurchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres weitgehend unverändert. Dies geht aus den Erhebungen der BLE im Rahmen der Melde-Verordnung Milch hervor. Die überwiegend leicht expansiven Tendenzen im ersten Halbjahr wurden ab August von rückläufigen Entwicklungen abgelöst. Regional waren ebenfalls Unterschiede festzustellen. Die Milcherzeuger in Bayern, dem Bundesland mit der höchsten Milchmenge, haben 1,1 % weniger an Molkereien angeliefert als im Vorjahr. In den übrigen westdeutschen Bundesländern waren hingegen mehr oder weniger ausgeprägte Zuwächse festzustellen. In Schleswig-Holstein wurde der höchste Zuwachs registriert. In den ostdeutschen Bundesländern kam es im Schnitt zu Einschränkungen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern war Stabilität zu beobachten. (ZMB)

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