Im Fokus: Die Milchanlieferung liegt weiterhin mehr als sechs Prozent über dem Vorjahresniveau – eine Annäherung an die Vorjahreslinie ist kaum noch erkennbar. Auch in den kommenden Wochen dürfte dies für eine hohe Auslastung der Molkereien sorgen, zumal die Inhaltsstoffe auf einem hohen Niveau liegen.
Die Milchpreise haben sich gegen Ende 2025 gegenüber dem Sommer um rund 10 Cent je Kilogramm Rohmilch nach unten bewegt und tendieren in Richtung 40 Cent. Dennoch wird für das Gesamtjahr 2025 mit geschätzten 52,0 Cent je Kilogramm der zweithöchste Erzeugerpreis der vergangenen Jahrzehnte erreicht. Biomilch erzielte mit 66,0 Cent je Kilogramm sogar einen neuen Rekordwert.
Das niedrigere Preisniveau bei Milchprodukten hat den Absatz nicht nur in Deutschland, sondern auch global auf den Exportmärkten belebt. Die Nachfrage seitens Verbraucher und Industrie entwickelt sich sehr positiv. Bei den letzten drei Terminen der internationalen Handelsbörse GDT stiegen die Preise u. a. für Magermilchpulver deutlich – erste Signale für eine mögliche Markterholung?! Gleichzeitig ziehen auch die Preise für Blockbutter auf über 4.200€/t an, sodass sich daraus keine Niedrigpreisangebote für Butter mehr ableiten lassen.
Ausführlichere Informationen stehen den MIV-Mitgliedern im geschützten Mitgliederbereich unter Markt & Daten -> MIV-Marktbericht zur Verfügung.